Wir vermieten Handelsflächen wie Manager, nicht wie Makler. Mit Marktzugängen, die über das Übliche hinausgehen — und einer Hartnäckigkeit, die jeden Mieter bis zur Unterschrift begleitet.
Eine Handelsfläche ist erst dann vermietet, wenn der Mietvertrag liegt — alles davor ist Bewegung. Marktanalyse, Mieterauswahl, Verhandlung, Rückkopplung mit Eigentümer und Behörden, das letzte Detail in der Übergabe. Wer dort an einer Stelle Tempo verliert, verliert den Mieter.
Deshalb arbeiten in unserer Vermietung Spezialisten — keine Generalisten. Menschen mit überdurchschnittlichen Marktkenntnissen, persönlichen Drähten zu expansiven Mietern und einem Gespür dafür, welche Marke an welchen Standort gehört. Und welche eben nicht.
Was wir vermieten, vermieten wir mit Plan. Branchenmix, Mallverlauf, Food Court, Specialty-Flächen, Pop-ups — jede Fläche hat ihre Funktion im Gesamtbild. Und jede Unterschrift muss zum übergeordneten Ziel passen: ein Objekt, das funktioniert, weil seine Mieter zueinander passen.
Vermietung endet bei uns nicht mit der Unterschrift. Sie endet, wenn der Mietvertrag noch nach zehn Jahren ein guter Mietvertrag ist.
Unsere Vermietungsmanager kennen die Expansionspläne der relevanten Marken, bevor sie auf Branchenkonferenzen verkündet werden. Der Unterschied zwischen einem guten und einem überragenden Vermietungsergebnis liegt fast immer im persönlichen Draht — nicht in der Datenbank.
Wir verhandeln keine Standardverträge. Wir verhandeln Verträge, die zu Standort, Branche und Mieterstrategie passen — mit Indexierung, Optionsrechten, Branchenschutz und Performance-Klauseln, die heute fair sind und in fünf Jahren noch funktionieren.
Gastronomie und Specialty-Konzepte folgen eigenen Regeln. Andere Flächengrößen, andere Investitionen, andere Risiken. Wir kennen diese Regeln und übersetzen sie in Verträge, die für beide Seiten tragen — auch wenn sich Konzepte nach drei Jahren wieder verändern.
Welche Marke verstärkt welche? Wo entstehen Frequenzbrücken, wo Konkurrenzen? Wir denken den Mietermix nicht als Liste, sondern als Komposition — und optimieren ihn permanent, weil sich der Handel jeden Monat verschiebt.
Wenn ein Mieter wackelt, ist Schweigen die teuerste Option. Wir gehen früh in Verhandlungen — über Mietanpassung, Flächentausch, vorzeitige Auflösung — und schaffen Lösungen, bevor aus einem Problem ein Leerstand wird.
Wir messen, was zählt: Occupancy Cost Ratio. Steigt sie über den Branchen-Korridor, ist das ein Frühwarnsignal. Wir reagieren bevor der Mieter es muss — und sichern damit Mietzahlungen, die sonst zur Verhandlungsmasse werden.
Manchmal liegt das Problem nicht im Mietermarkt, sondern im Grundriss. Wir entwickeln Flächenzuschnitte neu, schlagen Zusammenlegungen oder Teilungen vor, prüfen Mall-Entrees und Erschließung mit. Vermietung beginnt nicht erst beim Mietvertrag — sondern schon im Plan.
„Eine gute Vermietung erkennt man nicht am Tag der Unterschrift. Sondern am Tag der Verlängerung."
Jeder Standort hat sein eigenes Vermietungsteam. Niemand vermietet eine Fläche in Markkleeberg ohne genaue Kenntnis von Markkleeberg. Das ist anstrengender. Aber besser.
Mietverhandlungen scheitern selten an der Kaltmiete. Sondern an Detailfragen, Schweigen, ungelösten Restpunkten. Wir bleiben dran, bis es geklärt ist — auch wenn das ein Telefonat um 21 Uhr bedeutet.
Wir vermieten nicht den schnellsten Mieter, sondern den richtigen. Wer zum Branchenmix nicht passt, geht auch dann nicht ins Objekt, wenn er morgen unterschreiben würde.
